Der heimattreue Waldgeist jagt nur bei völliger Dunkelheit und benötigt bis zu 50 verschiedene Quartiere im Jahr.
Langohrfledermäuse sind in der Lage, Ultraschallrufe durch den Mund und die Nase abzugeben. Für die Jagdweise der Tiere haben die großen Schalltrichterohren Bedeutung. Da Rufe dieser Fledermausart sehr leise sind, benötigen sie gute Ohren, mit denen die Echos des „Flüstersonars“ aufgefangen werden können. Sie ernähren sich von Insekten, die sie auf Blättern aufsammeln und den in der nächsten Umgebung auffliegenden Motten, Spannern und Wicklern.
Der Ruf ist besonders während der Jagd eher leise und liegt bei etwa 41 bis 48 kHz. Er entspricht dem typischen trocknen „Rattern“ anderer Myotis-Arten, und kann daher leicht verwechselt werden.