Da sie nur eine sehr kleine Mundspalte besitzt, kann sie nur kleine Insekten erbeuten.
Der mopsartigen Schnauze verdankt die Mopsfledermaus ihren Namen. Sie gehört zu den stark gefährdeten Fledermausarten und lebt in nur wenigen Gebieten in Deutschland und Westeuropa. Das lange und seidige Fell wirkt schwarz-braun. Diese Fledermausart bevorzugt kleine Insekten und ist auf naturnahe Wälder mit viel Totholz angewiesen. Die Mopsfledermaus, als besonders kälterobustes Tier, wechselt erst bei starkem Frost in ihr Winterquartier.
Am besten hört man diese Art bei Frequenzen um die 35 kHz. Sie ruft mit kurzen, kräftigen Lauten. Bei der Jagd sendet die Mopsfledermaus zwei verschiedene Ortungslaute aus Mund und Nase. Das Signal aus der Nase ist nach oben gerichtet und dient der Fledermaus zum Auffinden von Insekten. Das nach unten gerichtete Signal aus dem Mund hilft ihr, sich in ihrer Umgebung zu orientieren.