Einzelne Männchen bilden jeweils einen Harem mit bis zu zehn Weibchen.
Der Kleine Abendsegler ist der kleine Verwandte des Großen Abendseglers. Er ist mittelgroß und hat ein braunes kurz anliegendes Fell. Charakteristisch sind der gedrungene Hals und der breite Kopf mit den dicken runden Ohren. Kleine Abendsegler wirken äußerlich etwas dunkler, ihr Fell ist nicht so glänzend wie beim Großen Abendsegler. Auch der Kleine Abendsegler zählt zu den fernwandernden Arten. In Thüringen kommen diese Fledermäuse im April und Mai aus ihren Überwinterungsgebieten an. Kleine Abendsegler jagen gern in Wäldern, aber auch in der strukturreichen offenen Landschaft und an Gewässern. Dabei fliegen sie später und auch deutlich tiefer unter den Baumkronen als die verwandten Großen Abendsegler.
Am besten ist er bei etwa 30 kHz bzw. 25 kHz zu hören. Er hat einen etwas schnelleren und regelmäßigeren Rhythmus als der Große Abendsegler. Auch seine Ortungsrufe klingen wie einander abwechselnde „tjwiet“ und „tschwitt“ Laute.