Foto: Dietmar Nill
PIPISTRELLUS PIPISTRELLUS

ZWERGFLEDERMAUS

Markiert den Eingang zu ihrem Quartier mit Kot.

Die Zwergfledermaus, die kleiner als eine Streichholzschachtel ist, hat ein meist schwarz-, rost- oder gelblich braunes Fell und dreieckige Ohren. Sie ist sehr anpassungsfähig und gilt als meistverbreiteste  Fledermausart Europas. Die Zwergfledermaus besiedelt bevorzugt Gebäudequartiere. Sie jagt in lichten Wäldern, in Parkanlagen, an den Uferbereichen größerer Fließgewässer, aber auch in der Nähe von Straßenlaternen und Scheinwerfern. Manchmal ist sie schon am späten Nachmittag auf Beutefang unterwegs.  Nach der Paarung im Herbst speichert das Weibchen den Samen sieben bis acht Monate, bevor die eigentliche Befruchtung stattfindet und die Tragezeit beginnt.

SO KLINGT DIE ZWERGFLEDERMAUS

Sie ist gut bei 44-47 kHz zu hören. Die Ortungsrufe sind applaus- bzw. tropfenartige „plip plip plip plip plip plip plip“ Laute in einem schnellen Rhythmus.

 

      Orientierungsruf der Zwergfledermaus
SPANNWEITE
18–24 cm
GEWICHT
3,5–8 g
Lebensraum
Gärten und Parkanlagen
Sommerquartier
Gebäudespalten
LIEBLINGSBEUTE
Köcherfliegen, Mücken und Schmetterlinge
Gefährdung
gefährdet