Eine Wasserfledermaus kann bis zu 160 Rufe pro Sekunde erzeugen.
Diese mittelgroßen bis kleinen Fledermäuse jagen besonders trickreich, in dem sie ihre Schwanzflughaut als Kescher benutzen und damit die Beute ganz gezielt in ihr Maul befördern. Während die Ohren kurz wirken, sind die borstenbehaarten Füße dagegen relativ groß. An lauen Sommerabenden lässt sich diese Fledermausart gut beobachten. Sie gleitet über das Wasser von Seen, Flüssen und Teichen und verzehrt ihre Beute im Flug. Die Wasserfledermaus muss landen, wenn sie größere Beutetiere, wie z. B. Köcherfliegen, verspeist.
Diese Art ist gut bei 45 kHz zu hören. Die Laute klingen wie ein, stakkatoartiges variables „tikete-tikete-tikete-tikete“. Fliegt die Fledermaus langsam und gerade, ruft sie in einem Zweitakt-Rhythmus.