Die größte heimische Fledermausart geht regelmäßig in die Kirche.
Dachböden, die sich in großen Gebäuden wie Kirchen befinden, wählen diese Fledermäuse oft über mehrere Generationen als Quartier. Und dabei können bis zu 2000 Tiere zusammenkommen. Nach Einbruch der Dunkelheit wird das Quartier zum Jagen verlassen. Diese Fledermausart fliegt dazu nur etwa 5 bis 8 Meter über dem Boden. Sie ist in der Lage, Laufkäfer, die sich im Bodenlaub bewegen, nur durch deren Rascheln wahrzunehmen. Bevorzugte Nahrung sind Grillen, Laufkäfer und Schnaken, die sie im lichten Wald, auf Streuobstwiesen und in Parkanalagen aufspüren. Sogar der Fang einer Spitzmaus wurde nachgewiesen. Das Rückenfell ist graubraun, das an der Brust und dem Bauch hat eine weißgraue Farbe.
Diese große Art ist gut bei 35 kHz zu hören. Um sich zu orientieren ruft sie in einem regelmäßigen, langsamen Rhythmus mit lauten und starken „tek-tek-tek“ Lauten.