Foto: C. Robiller/Naturlichter.de
MYOTIS NATTERERI

FRANSENFLEDERMAUS

Wenn Fliegen Fliegen hinterher fliegen, fliegen Fransenfledermäuse Fliegen hinterher. 

Denn man trifft sie oft in Viehställen und Scheunen. Dort jagen sie mit einem wendigen und hüpfend erscheinenden Jagdflug überwiegend Fliegen.  Im Sommer wechseln sie ihren Standort meist alle 1 bis 4 Tage. Den gekrümmten Borstenhaaren, die sich an der Schwanzflughaut befinden, verdankt diese Fledermausart ihren Namen. Fransenfledermäuse sind etwa 4,2 bis 5 cm groß, haben eine spitze Schnauze und fast keine Haare im Gesicht. Die Ohren haben lange schmale Ohrmuscheln, das graubraune Fell ist am Bauch weißlich. Das Nahrungsspektrum der Fransenfledermaus umfasst vor allem Zweiflügler, Schmetterlinge und Käfer.

SO KLINGT DIE FRANSENFLEDERMAUS

Sie ist am besten bei etwa 45-50 kHz hören. Ihre Ortungsrufe klingen nach einem trockenen Rattern mit einem variablen Rhythmus. Dabei ändert sie auch einmal plötzlich die Ruffrequenz.

 

      Orientierungsruf der Fransenfledermaus
SPANNWEITE
24–28 cm
GEWICHT
5–10 g
Lebensraum
Laub und Mischwälder
Sommerquartier
Baumhöhlen, Nistkästen und Kirchtürme
LIEBLINGSBEUTE
krabbelnde Insekten wie Spinnen und Käfer
Gefährdung
gefährdet