Die Ohren sind fast genauso lang wie der Körper der Fledermaus.
Langohrfledermäuse sind in der Lage, Ultraschallrufe durch den Mund und die Nase abzugeben. Für die Jagdweise der Tiere haben die großen Schalltrichterohren Bedeutung. Da Rufe dieser Fledermausart sehr leise sind, benötigen sie gute Ohren, mit denen die Echos des „Flüstersonars“ aufgefangen werden können. Sie ernähren sich von Insekten, die sie auf Blättern aufsammeln und den in der nächsten Umgebung auffliegenden Motten, Spannern und Wicklern.
Die Ortungsrufe sind sehr leise und schnell. Dadurch ist sie nur schwer zu hören. Sie ruft deutlicher bei 35 Khz und 50 Khz. Gut hörbar sind ihre hohen, leisen und regelmäßigen Werberufe. Sie klingen wie das beschleunigte Ticken einer Armbanduhr.